Ein paar Meter östlich der Altstadt von Riva befindet sich, direkt am Campo Sportivo Benacense, das Centro Villino Campi. Zwar ist das Gebäude an sich schön anzusehen und sorgt für herrliche Fotomotive, umgeben von vielen Bäumen und vor einem meist blauen Himmel am nördlichen Gardasee.

Doch von dieser Tatsache abgesehen ist das Centro keine klassische Sehenswürdigkeit in Riva del Garda. Und dennoch ist es einen Besuch wert, nicht nur für Urlauber, die sich für die ökologischen Aspekte an ihrem gewählten Urlaubsziel interessieren.

Das Wort „Nachhaltigkeit“ hat, und das aus guten Gründen, vor einiger Zeit ja auch im Tourismus Einzug gehalten. Dabei ist völlig klar, dass es den umwelt- oder klimaneutralen Urlaub niemals geben wird, da der Mensch auch in den Ferien immer einen ökologischen Fußabdruck hinterlässt; das lässt sich nun einmal nicht vermeiden. Allein die Anreise belastet die Umwelt. Doch in vielen europäischen Staaten gibt es seit mehreren Jahren Bemühungen, den Urlaub selbst so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten. Und das muss nicht automatisch ein Widerspruch dazu sein, sich in den Ferien dennoch wohl zu fühlen und auch Luxus genießen zu können. Oft ist der erste Schritt schon gemacht, wenn sich auch die Touristen für ökologische Zusammenhänge an ihrem jeweiligen Urlaubsort interessieren. Gerade die Ferienorte in den Alpen gehen hier mit gutem Beispiel voran – und das gilt auch für Riva del Garda. Und genau an diesem Punkt setzt das Centro Villino Campi an. Das im Jahr 1998 eröffnete Haus beschäftigt sich mit dem Ökosystem des Gardasees sowie dem Kreislauf des Wassers am See und der Landschaft, die Italiens größtes Gewässer umgibt. Dabei geht es natürlich vor allen Dingen darum, diese Zusammenhänge zu verstehen und bei Einheimischen wie Touristen das Verständnis für den Schutz des Ökosystems zu wecken und zu verstärken.

Doch auch Unternehmen, Schulen und örtliche Verwaltungen sollen sich angesprochen fühlen, sich im Centro Villino Campo zu informieren, wie Natur und Mensch am Gardasee harmonisch koexistieren können. Als Besucher kann man im Zentrum mit den Betreibern sprechen und sich Initiativen vorstellen lassen, die bereits in die Tat umgesetzt wurden oder sich in der Planungsphase befinden. So kann der Ausflug hierher zu einem interessanten Besuch werden, bei dem man Wissenswertes über die Ökologie der Region erfährt und sich dementsprechend informieren kann, wie man den Urlaub umweltverträglich gestaltet. Dadurch nimmt man während der Ferien die Umgebung und das Ökosystem des Gardasees auch anders wahr.

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