Bild vom Wasserfall von Varone

Wer einen abwechslungsreichen Tag in Riva del Garda am nördlichen Ufer des Gardasees verbringen möchte, hat üblicherweise keine Schwierigkeiten damit, sich hier ein paar nette Stunden zu machen. Das Besondere an dem Ort ist ja, dass sich beim Erkunden der Altstadt sofort ein mediterranes Gefühl einstellt, etwa dann, wenn man nach der Besichtigung bei einem Espresso am Hafen in einem Café sitzt.

Das ist die eher urbane Seite von Riva. Wenn man dann vom Hafen aus über den See in Richtung Süden blickt und das gewaltige Massiv des Monte Baldo vor Augen hat, weiß man aber gleichzeitig, dass es auch die Natur ist, die dem Ort und dem Gewässer das besondere Etwas verleiht. Wer also am Vormittag eine Stadtbesichtigung unternommen und sich in einem der zahlreichen hübschen Restaurants ein Mittagessen gegönnt hat, ist bereit für den zweiten Teil des Tages – und zwar für die Wanderung zum Wasserfall in Varone (Cascata di Varone). Diese befinden sich etwa drei Kilometer nördlich des Ortskerns und sind am besten zu erreichen, wenn man vom Kreisverkehr am Beginn der Viale Trento die Abzweigung nimmt, die nach Norden führt, entlang der von Bäumen gesäumten Viale Tigli.

Bei gemütlichem Tempo erreicht man den Wasserfall von Varone nach etwa einer halben Stunde, indem man einfach stets der Viale Tigli folgt, bis man den Parkplatz an der Cascata erreicht. Der Wasserfall selbst ist nur noch einige Schritte entfernt – Zeit, um sich die mitgebrachte Regenkleidung anzulegen, nachdem man am Kassenhäuschen ein kleines Entgelt entrichtet hat (private Aufsicht, der Preis Anfang 2014 beträgt 5,50 Euro). Denn die Gischt, die hier spritzt, ist nicht ohne. Wer keine entsprechende Kleidung dabei hat, muss damit rechnen, beim Besuch der Cascata di Varone klitschnass zu werden! Aber gesehen haben sollte man die Wasserfälle in jedem Fall, sie stellen eines der besten und spannendsten Naturschauspiele dar, die die gesamte Region um den Gardasee zu bieten hat.

Gespeist werden die knapp 100 m hohen Fälle vom Bergfluss Magnone, der dem etwa acht Kilometer nördlich gelegenen Lago di Tenno entfließt. Der Bach hat in den letzten 20.000 Jahren eine Schlucht in den Fels gefräst, in der sich der Magnone heute ergießt. Ab dem unteren Ende des Wasserfalls trägt der Magnone dann den Namen Varone, er fließt ab in den Gardasee. Von dem kleinen Tunnel aus haben die Besucher einen tollen Blick auf die Cascata. Auch die einzigartige Pflanzenwelt in dieser Klamm sollte man dabei beachten.

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