Wer gern die Wanderschuhe schnürt und auch vor ein paar hundert Höhenmetern nicht so schnell kapituliert, für den ist der Gardasee eine ideale Region. Es gibt Touren jeder Länge und jedes Schwierigkeitsgrades. Ganz gleich, zu welcher Jahreszeit man unterwegs ist, man sollte immer dafür sorgen, dass man ausreichend Kleidung, Sonnenschutz und Wasser in einem Rucksack mitführt.

Das gilt insbesondere für den Sommer, da dann die meisten Touristen am Gardasee verweilen und die Wanderstrecken dementsprechend frequentiert werden. Die Rundwanderung von Riva über die Bastione zur Capanna Santa Barbara und zurück bedeutet einen Aufstieg von 524 Metern, das ist auch für Kinder ab acht Jahren machbar, allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass es mit Kindern natürlich länger dauert als die ansonsten veranschlagten zwei Stunden Gehzeit (netto, also die Pausen nicht mit eingerechnet). Wer nicht am Wochenende oder einem Feiertag auf dieser Route unterwegs ist, sollte neben ausreichend Flüssigkeit auch feste Nahrung mitnehmen, da die Hütte am Zielpunkt (Capanna Santa Barbara) wochentags nicht geöffnet ist. Und auch, wenn der größte Teil der Strecke auf einem gepflastertem Weg zurückgelegt wird, ist es ratsam, Schuhe mit ausreichend Profil zu tragen, besonders dann, wenn es womöglich zu Regenschauern kommen sollte.

Der Startpunkt liegt in Riva am Kreisverkehr, an dem die Via Monte Oro beginnt, dort führt der Wanderweg 404 (ausgeschildert: Via Ferrata/Santa Barbara) in engen Serpentinen durch einen Schwarzkiefernwald bergauf. Nach einer halben Stunde und auf 211 Metern, 150 Meter oberhalb von Riva, erreicht man auch schon die Bastion, die zu Beginn des 16. Jahrhunderts zum Schutze der Ortschaft errichtet wurde. 1703 von französischen Truppen zerstört, wurde die Bastion anschließend wieder aufgebaut. Heute lohnt ein Besuch hier in jedem Fall – allein der grandiosen Aussicht auf den Gardasee wegen.

Doch kann man diesen Blick etwa eine bis anderthalb Stunden später sogar noch toppen. Geht man von der Bastion aus zurück bis zum Weg 404 und folgt diesem bergaufwärts Richtung Capanna Santa Barbara, hat man bis dorthin zwar noch mehr als 300 Höhenmeter vor sich – dafür aber auch einen Rastplatz, wie es ihn schöner kaum geben kann. Nur wenige Meter weiter liegt die kleine sehenswerte Kapelle Chiesetta di Santa Barbara, hier ist das Seepanorama in der Tat noch einmal besser. Der Rückweg ist der gleiche wie der Hinweg, mit dem Unterschied, dass man die Aussichten auf den See nun mehr genießen kann.

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