Radtour von Riva del Garda

Der Gardasee und Radfahren liegen so dicht beieinander wie strahlender Sonnenschein und Italien. Deswegen zieht der größte See Italiens Mountainbiker in Scharen an. Für Radfahrer ist es Abenteuer pur, die schroffen Höhen des Monte Baldo oder von Tremalzo zu erobern. Allerdings sind es nicht nur die steinigen, bergigen Fahrradwege, die den Gardasee in ein Paradies für Aktivurlauber verwandeln.

Der gesamte Radweg ist durchgehend asphaltiert

Ein gut ausgebautes Radwegenetz bietet perfekte Voraussetzungen für Familienausflüge. Eine der schönsten und beliebtesten Verbindungen ist die Route von Riva del Garda sowie Torbole bis hin zum Etsch-Radweg. Die Radtour beginnt am Rathaus von Riva del Garda nahe dem Seeufer in Richtung Torbole. Auf diesem Teil der Strecke radeln Urlauber teilweise über die Strandpromenade, so dass an dieser Stelle natürlich besondere Vorsicht vor Passanten geboten ist. Übrigens ist es ein Augenschmaus, die Aussicht von der Strandpromenade zu genießen. Hier verläuft die Sarca-Mündung in den Gardasee und zugleich befindet sich an diesem Ort eine Abzweigung des Radwegs in Richtung Valle dei Laghi.

Der Höhenunterschied beträgt auf der höchsten Stelle etwa 210 Meter

Anschließend sind Radfahrer gut beraten, den Strandbereich zu verlassen und in der Nähe vom Stadtzentrum von Torbole in die Via Benaco einzubiegen. Diese Straße mündet unmittelbar in die Hauptstraße und wird von Bikern nur etwa 70 Meter lang befahren, bevor auf der linken Seite eine Abzweigung über die Via Pontalti folgt. Der nächste markante Punkt dieser Radtour ist die steile Auffahrt gen Nago, die am Forte vorbeiführt. An dieser Stelle sollten Radfahrer genügend Zeit einplanen, um einen Blick auf den Gardasee zu werfen. Die Aussicht auf das Gewässer ist an diesem Ort nur schwer mit Worten zu beschreiben. Anschließend setzt sich die Radstrecke durch das Stadtzentrum von Nago über die Weingüter bis hin zum Passo di San Giovanni fort. An dieser Stelle passieren Radfahrer den höchsten Punkt der Radstrecke, bevor die Strecke anschließend abwärts ins Etschtal führt. Hier sind Radler am Biotop Lago di Loppio als einem geschützten Feuchtgebiet angelangt. Nicht weit von diesem Biotop entfernt, entdecken Reisende in der nahe gelegenen Ortschaft Loppio die Fahrradweg-Raststätte Bicigrill. Es lohnt sich, in diesem Etablissement eine kleine Pause einzulegen, bevor Radfahrer auf dem Radweg Orientierungspunkte wie das Zentrum von Mori oder die San Biagio-Kirche aus dem Etschtal erreichen. Dieses Gotteshaus ist ein weiterer wichtiger Anhaltspunkt, der letztendlich in den Vallagrina-Radweg mündet. Zugleich ist dieses Areal der Zielpunkt der etwa 18 Kilometer langen Strecke.

 

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